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Stiftland Aikido e. V. ist Mitglied im Fachverband fŘr Aikido in Bayern e. V.

 
Mit 5. Dan belohnt - Margret Schels erhielt f├╝r ihren unerm├╝dlichen Einsatz h├Âchste W├╝rdigung

12.06.09


Zum Vergr÷▀ern auf Bild klickenTirschenreuth (16.05.09/Wal) Margret Schels hat sich intensiv auf den 5. Dan vorbereitet und Pr├╝fer Dr. Werner Winkler zeigte sich schlie├člich ├╝berzeugt von ihrer Leistung. Die Pr├╝fung, die von beiden Seiten (Lehrer und Sch├╝lerin) gew├╝nscht war, ist nun geschafft. Doch zun├Ąchst zu ihrem Weg: Im Jahr 1975 begann Margret Schels ihr Aikido-Training in Tirschenreuth. Ihre ersten Pr├╝fungen absolvierte sie unter Fritz Kottmeier. Einen H├Âhepunkt ihres Werdegangs stellte die Demonstration beim Olympiatag in M├╝nchen vor etwa 6.000 Zuschauern dar. Seit November 1996 konnte sie in ihrer Trainert├Ątigkeit in verschiedenen Dojos Erfahrungen sammeln und arbeitete mit verschiedenen Gruppen, lernte R├╝ckschritte einzustecken und schritt in ihrem Dasein als Sch├╝lerin best├Ąndig vorw├Ąrts. Ein Sprichwort besagt: ÔÇ×Ein guter Lehrer bleibt ein Sch├╝ler, bis an das Ende seiner Tage.ÔÇť So sind ihr Interesse, ihre Neugier und ihre ausgesprochen gute Beobachtungsgabe weiterhin stetig steigend.
Seit 18.11.1999 ist sie 1. Vorstand von Aikido Tirschenreuth e.V. und Leiterin der Tirschenreuther Aikido-Gruppe. In dieser Funktion richtet sie das traditionelle Jahrestreffen in der Kreisstadt aus, das von vielen Aikido-Praktizierenden aus dem In- und Ausland besucht wird, sie organisiert grenz├╝berschreitende Aikido-Treffen und f├Ârdert auf diese Weise besonders die deutsch-tschechische Jugendbegegnung. Die Begegnungen mit dem Nachbarland haben in angenehmer Weise zur guten, harmonischen Stimmung im Verein beigetragen. Sie hat sehr guten Kontakt aufgebaut zu bedeutenden Aikido-Lehrern anderer Richtungen und bereichert durch diesen regen Austausch das Vereinsleben. Sie ist f├╝r zahlreiche Lehrg├Ąnge mit Aikido-Lehrern verschiedener Richtungen und Schulen verantwortlich. Sie k├╝mmert sich darum, immer wieder hochgraduierte und gute Lehrer nach Tirschenreuth einzuladen. Im Jahr 2001 richtete sie die Feier zum 30-j├Ąhrigen Bestehen der Tirschenreuther Aikido-Gruppe aus. Seit 2007 ist sie Leiterin der Sektion Stiftland-Aikido im bayerischen Fachverband f├╝r Aikido. Durch kontinuierliches Training sechsmal in der Woche konnten ihre F├Ąhigkeiten an Tiefe gewinnen, ihre flei├čige Arbeit in konzentriertem ├ťben Ausdruck finden und viele ihrer Erkenntnisse an ihre Sch├╝ler weitergegeben werden.

Die Pr├╝fung begann mit einem detaillierten Feststellen des bereits bei fr├╝heren Pr├╝fungen kontrollierten Wissens. Die eigentliche Pr├╝fung bestand aus mehreren Teilen. Eingeleitet wurde sie durch Atem- und Konzentrationstechniken, die in einer vom Pr├╝fer festgelegten Reihenfolge gezeigt wurden. Als N├Ąchstes musste sie ihre Sicherheit bei verschiedenen Halte- und Wurf-Techniken (Katame-waza, Nage-waza; auch in den Formen Suwari-waza und Hanmi-hantachi-waza) nachweisen, dann wurden Varianten und Gegentechniken (Henka-waza, Kaeshi-waza) eingefordert. Das Spektrum der Stock- und Schwert-Techniken war vielfach untergliedert. Mit dem Jo standen Suburi, Kumi-jo, Jo-nage-waza, Jo-dori (25!) und drei verschiedene Jo- Katas im Programm. Sehr kunstvoll gelangen ihr die Bewegungen mit dem Bokken: Suburi, Kumi-dachi, davon auch die klassischen Formen mit etlichen Varianten, Tachi-dori (20!) und Jo-Bokken-Kombinationen waren gefragt. Sie musste sich gegen Messer-Angriffe (Tanto-dori) ebenso erwehren wie gegen drei Angreifer im Randori. Beurteilt und f├╝r gut befunden wurden auch ihre Reaktionsangemessenheit und ihr Bewegungsfluss. In den Techniken ÔÇ×Ki-musubi-wazaÔÇť lag der Wert, ├Ąhnlich wie in den vorangegangenen ├ťbungen, noch einmal besonders auf dem Str├Âmen der Energie und dem harmonischen Zusammenspiel mit dem ├ťbungspartner. Margret Schels nutzte die Zeit der vertieften Auseinandersetzung mit den f├╝r die Pr├╝fung notwendigen Schwerpunkten und konnte in harmonischen, flie├čenden Bewegungen ihre Ausf├╝hrungen demonstrieren. Es bleibt der Eindruck, dass sie wirklich verstanden hat, wozu die Techniken angewendet werden.

Vom Pr├╝fer besonders hervorgehoben wurden der unerm├╝dliche Einsatzwille und die gro├če Leistungsbereitschaft bei den Gruppen, die sie als versierte Lehrerin unterrichtet. Es ist dabei wichtig, die Arbeit im Verein nicht als l├Ąstige Pflicht oder zus├Ątzliche Belastung anzusehen, sondern die Sache von Herzen gern zu machen. Dass es dabei H├Âhen und Tiefen gibt, ist menschlich. Das Bem├╝hen, der geistigen Komponente des Aikido immer st├Ąrkeren Raum zu geben, ist bei Margret Schels in den letzten Jahren deutlich geworden. Die respektvolle Kommunikation mit hohen Dan-Tr├Ągern anderer Richtungen, von denen sie sehr gesch├Ątzt wird, tr├Ągt ihren Teil dazu bei, den Blick ├╝ber den eigenen Tellerrand immer wieder zu wagen.

Es k├Ânnen alle Mitglieder des Stiftland ÔÇô Aikido dankbar sein f├╝r ihr Engagement, ihre Energie und ihre liebenswerte Art, mit der sie ihre wertvollen Dienste f├╝r den Verein leistet. Herzliche Gl├╝ckw├╝nsche zur bestandenen Pr├╝fung!

[Pressebericht]

 

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